Aktuelle Ausstellungen

Neben den hier aufgeführten eigenen Ausstellungen, nehmen ich jährlich an den Offenen Ateliers im Frühjahr, der Aachener Kunstroute Ende September und der KunstKaufHalle Ende November in der Halle 1 teil. Mehr Infos aus der Startseite.

Sa/So. 23./24.9.2016, 11-18 Uhr

DACHSCHADEN - Kunst im Abbruch • Umbruch • Aufbruch

Ausstellung in der Ateliergemeinschaft Halle 1
Halle 1, Bachstr. 62-64, 52066 Aachen

Dachschaden mail

Es ist eine besondere Ausstellung, da das Atelier anschließend umgebaut wird und die Atelier-Zukunft noch ungewiss ist.

Bilder, Zeichnungen, Druckgrafik, Objekte 
von Nasser Eghbalpour, Anja Goslar, Roshni Grunenberg, Heinrich Hüsch, Claudia Umland, Claudia von Wernsdorff und Peter Zimmermann

Im Atrium: Installation „Dachschaden" (Heinrich Hüsch mit Arbeiten aller Künstler).

Gastkünstler Michael Scheu, Druckgrafik

Samstag und Sonntag: Kunstcafé


Wer mehr will: Zeitgleich sind weitere Ausstellungen an 39 Station der Aachener Kunstroute: www.aachenerkunstroute.de/teilnehmer.html
"Zwei Tage lang führen (fast) alle Wege zur Kunst“ schreibt die Aachener Zeitung
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/zwei-tage-lang-fuehren-fast-alle-wege-zur-kunst-1.1452030

Besonders möchte wir auch zur Vernissage „SPEKTRUM 2016“ in die gute Stube von Aachen, der Aula Carolina (Pontstr. 7-9), einladen:
Fr, 23.09. 20:00-23:00 Uhr.
Zusammen mit der Kulturdezernentin Susanne Schwier wird Heinrich Hüschdie Ausstellung und die Aachener Kunstroute eröffnen. 
Zwei Musikbands spielen.

24.5.-6.6.2014

Heinrich Hüsch im Xylon Museum, Schwetzingen

HUE 3238

24. Mai bis 29. Juni 2014
5 Künstler/innen zeigen ihre Arbeiten plus Arbeiten in verschiedenen Drucktechniken. 

Heinrich Hüsch (Foto links) zeit Malerei plus Lithografie, Siebdruck und Radierung
Karl-Heinz Jeiter zeit Zeichnungen plus Radierung und Siebdruck
Alexandra Knie zeigt Textiles plus Siebdruck
Antje Seemann (Foto rechts) zeigt fotografierte Installation plus Linolschnitt
Susanne Walter zeigt Objekte plus Holzschnitt und Tiefdruck

Ausstellungseröffnung am 24. Mai 2014 um 17 Uhr
Begrüßung: Otto Mindhoff, Xylon Museum 
Einführung: Dr. Dagmar Preising, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr · Sa+So 13-17 Uhr und nach Vereinbarung (Tel.: 06202 - 1267174)

Xylon Museum


Presseberichte:

XYLON-MUSEUM + WERKSTÄTTEN:

Künstler und ihre Drucktechniken

Eine bemerkenswerte Ausstellung im Xylon-Museum + Werkstätten findet von 24. Mai bis 29.Juni statt, die Vernissage ist am 24. Mai um 17 Uhr. Fünf Künstler aus Aachen, Bielefeld und Paderborn zeigen ihre Arbeiten in verschiedenen Drucktechniken.

Heinz Hüsch zeigt Malerei, Lithografie, Siebdruck und Radierung, Karl-Heinz Jeiter zeigt Zeichnung, Radierung und Siebdruck, wohingegen Alexandra Knie sich der Stickerei, der Multimedia und ebenfalls dem Siebdruck verschrieben hat. Antje Seemann zeigt Malerei, Objekt und Linolschnitt, Susanne Walter stellt Installation, Objekte, Collage, Holzschnitt und Radierung aus. Die Begrüßung wird Otto Mindhoff, künstlerischer Leiter des Xylon-Museums, vornehmen, in die Ausstellung wird Dr.Dagmar Preising, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen, einführen.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 20.05.2014


aus: morgenweb - das Nachrichtenprotal Rhein-Necker:

XYLON-MUSEUM: Heute Ausstellungseröffnung „5 plus“

„Das entspricht der Tradition“

© Herlo

In einer Übersichtsschau zeigt das Xylon-Museum ab heute Abend Werke, die der Kurator Karl-Heinz Jeiter in stimmigen Bildfolgen zusammengestellt hat. "Vertreten sind hier fünf Künstler, die verschiedene Mal- und Zeichentechniken anwenden, jedoch eines gemeinsam haben", sagte er gegenüber unserer Zeitung, "alle arbeiten nebenbei in verschiedenen Drucktechniken. Das entspricht der Tradition des Museums Xylon und Werkstätten." Auch der Titel der Ausstellung "5 plus" weise darauf hin, sagte er, dass fünf Künstler ausstellen, die neben ihren regulären Arbeiten sich auch mit Siebdruck oder Radierung befassen.

Ein Blick auf die Bilder führt den Ideenreichtum und die unterschiedlichen Facetten der Künstler, die alle aus dem Raum Aachen stammen, vor Augen: Die anmutigen, zarten Landschaftsbilder eines Heinrich Hüsch, die fantasievollen textilen Arbeiten von Alexandra Knie, die verblüffenden Linolschnitte Antje Seemanns, die Kunstwerke Susanne Walters mit Schwerpunkt Grafik und Holzschnitte, und letztendlich die abstrakten Zeichnungen Karl-Heinz Jeiters. Eben diese spannende Gegenüberstellung von unterschiedlichen Werken, geschaffen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, deren Alter sich zwischen 30 bis 60 Jahre bewegt, macht die Qualität dieser sehenswerten Ausstellung aus. her

INFORMATIONEN

Die Vernissage findet heute, Samstag, um 17 Uhr statt. Die Begrüßung erfolgt durch Otto Mindhoff, die Einführung durch Dr. Dagmar Preising vom Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen.

Die Ausstellung dauert bis 29. Juni und kann Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung (Telefon 06202/1267174).

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 24.05.2014


 

VERNISSAGE: Die Ausstellung „5 plus“ im Xylon-Museum imponiert durch Vielfalt und Qualität der Werke / Alle haben Druckgrafik im Blick

Die Zeit wird im Wald zur Kunst

Von unserer Mitarbeiterin Maria Herlo

Die Künstler und einige ihrer Werke im Xylon-Museum: Heinrich Hüsch (v.l.), Antje Seemann, Susanne Walter und Karl-Heinz Jeiter. Es fehlt Alexandra Knie. © Schwerdt

Individuelle und verbindende Aspekte in den Werken der fünf Künstler, die zurzeit unter dem Titel "5 plus" im Xylon-Museum ausstellen, erläuterte die Aachener Kunsthistorikerin Dr. Dagmar Preising am Samstagabend bei der Eröffnung der hochkarätigen Schau in dieser historischen Stätte im Herzen Schwetzingens. Davor jedoch hieß Museumsleiter Otto Mindhoff die anwesenden Künstlerinnen Alexandra Knie aus Paderborn, Antje Seemann aus Bielefeld und Susanne Walter aus Aachen willkommen sowie die Aachener Künstlerkollegen Heinrich Hüsch und Karl-Heinz Jeiter. Anschließend konnten die Besucher bei einem Glas Wein mit ihnen persönlich ins Gespräch kommen.

"Unter der Federführung von Karl-Heinz Jeiter fanden sich hier Künstler zusammen, die trotz Unterschieden eine Gemeinsamkeit haben", begann Dagmar Preising ihre Ausführungen: "Alle fünf beschäftigen sich mit Druckgrafik wie Radierung, Holz- und Linolschnitt, Lithografie und Siebdruck. Darüber hinaus widmen sie sich auch der Malerei, der Zeichnung, textilen Arbeiten, Installationen oder Objekten."

Ihren virtuellen Rundgang begann die Kunsthistorikerin mit Heinrich Hüsch, der neben Grafiker, Designer und Architekt auch Maler ist. Das Besondere an seinen Bildern sei, dass er mit dem Rakel arbeite, wobei Bäume eine außergewöhnliche Rolle spielten. "Diese scheinen im Bildraum zu schweben", so Preising: "Man sieht keinen klaren Grund, keine Wurzeln, manchmal stehen die Bäume im Wasser, manchmal sind sie schneebedeckt."

Realistisch wirkende Landschaft

Ganz anders setzt sich Antje Seemann mit der Natur auseinander. Obwohl auch sie Malerin ist, zeigt sie in der Ausstellung vor allem Linolschnitte und Fotoinstallationen. "Sumpfblüten" oder "Larven" zum Beispiel sind "in die Natur gesetzte ästhetische Punkte". Die Linolschnitte mit realistisch wirkenden Waldlandschaften sind keine getreue Abbildung der Natur, sondern inszenierte Kompositionen. Charakteristisch ist die gestochene Schärfe, die Künstlerin führt die Technik des Linolschnitts bis an die Grenzen der Feinheit.

Das bedeutendste Thema der Objektkünstlerin Susanne Walter ist das kostbarste Gut des Menschen, die Zeit, die ihre Spuren auch in den Druckgrafiken hinterlässt. Ihr liebster Arbeitsort ist der Wald, dort sucht sie Baumstümpfe auf, die sie mit Druckfarben einstreicht und mit Papier abdruckt. Diese sind in der Ausstellung zu sehen sowie Objekte an der Wand, Holzkeile, auf die Papierabdrucke geklebt sind, so dass Assoziationen zu kleinen, kostbaren Büchern entstehen.

Die jüngste Künstlerin der Ausstellung, Alexandra Knie, hat sich intensiv mit Siebdruck beschäftigt, aber auch mit Mode, Textil und Design. Provokant in den ausgestellten Bildern sind vor allem Stickereien, in denen sie vergrößerte Polio- oder Hepatitis-Viren darstellt. Damit will sie dem anhaftenden Altmodischen des Kreuzstichs eine positive zeitgenössische Einstellung gegenübersetzen.

In den Zeichnungen Karl-Heinz Jeiters ist die Linie das Zentrale und die Auseinandersetzung mit ihr. Die Linien, sagt Dagmar Preising, beschreiben nichts und sie definieren nichts. "Es gibt keinen Gegenstand, keine Landschaft und auch keine Architektur, sondern einfach nur die freie Linie, die nur sich selber meint." Jeiter setzt sich so anhand von Graphit- und Farbstiften mit dem Medium Zeichnen auseinander, wobei Schwarz eine wichtige Rolle spielt. Auffällig ist zudem, dass er mit den Formaten spielt, es gibt kleine Bildformate und große, wandfüllende, aber auch Tondos.

Die Ausstellung zeigt somit ein breites Spektrum von beeindruckenden Arbeiten, die einander gegenübergestellt sind, sich konfrontieren und einen Querschnitt durch das geben, was heute Kunst ist.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 26.05.2014

 

Zusätzliche Informationen